Was man über E-Commerce wissen muss

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Die korrekte deutsche Übersetzung des englischen Worts E-Commerce lautet elektronischer Handel. Gemeint ist damit der Austausch von Waren oder Dienstleistungen auf elektronischem Wege. Beispiele sind Onlineshops in denen man zum Beispiel ein Buch bestellen kann, dass dann entweder gedruckt oder sogar als E-Book geliefert wird. Die Ursprünge liegen den Anfangstagen des Internets, als der Anbieter CompuServe die ersten elektronischen Shoppingmalls einrichtete.

Rechtliche Situation

Rechtlich wird der elektronische Handel durch das BGB geregelt, in das man das einst zuständige Fernabsatzgesetz integriert hatte. Die technischen Aspekte werden wiederum vom Telemediengesetz geregelt. Die Rechtsituation ist e-commercebisweilen etwas verworren, wenn zum Beispiel der Anbieter des Services in einem anderen Land sitzt als der Käufer. Allerdings regeln heute internationale Abkommen zwischen vielen Ländern einige der Rechtsfragen die durch die Globalisierung und das weltweite Netzt entstanden sind. Grundsätzlich wird bei einer Bestellung oder einem Auftrag im Internet auch ein Kaufvertrag abgeschlossen. Die Bedingungen des Vertrages sind meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) festgelegt.

Teilnehmer am E-Commerce

Der elektronische Handel kann zwischen einer Vielzahl von Teilnehmern geschehen. So finden bei EBay Transaktionen zwischen Konsumenten statt (C2C). Die Bestellseite Amazon hingegen ist ein klassischer B2C Onlineshop. Die Zutatendankenbank von Nestle, in der Restaurants zum Beispiel Fertigsoßen bestellen können, ist wiederum dem B2B-Bereich zuzuschreiben. Auch die öffentliche Verwaltung nimmt am E-Commerce teil, in dem sie zum Bespiel übers Internet Parkscheine vergibt (A2C, Administration to Customer) oder man als Steuerzahler seine Steuererklärung abgibt (C2A).

Online-Shops

Die wahrscheinlich am häufigsten verwendete Variante ist der Onlineshop. Hierbei handelt es sich um virtuelle Versandhäuser oder -Geschäfte, über die Waren bestellt und versandt werden. Die meisten Shops sind heute als E-Shop datenbankbasiert. In Deutschland alleine gibt es über 200 Anbieter von E-Shops und E-commerce-Systemen. Einige davon basieren auch OpenSource-Versionen, andere wiederum werden für die Bedürfnisse des Kunden maßgeschneidert.

Bezahlsysteme

Im deutschsprachigen Raum sind die üblichen Bezahlsysteme das Bankeinzugverfahren, die Überweisung, die Verwendung einer Kreditkarte oder Online-Payment-Systeme wie Paypal. Manche Leistungen können auch über die Telefonrechnung bezahlt werden.

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